Die Teilnehmer

story:first ist offen für Autoren, Film- und Fernsehproduzenten, Regisseure,
Formatentwickler, Redakteure, Journalisten, Game-Designer, Musiker, Künstler,
Designer, Programmierer, IT-Spezialisten, Community Manager und Vertreter der
digitalen Wirtschaft. Nachwuchstalente werden ausdrücklich zur Teilnahme ermutigt.

Alina Cyranek – „Hotel Astoria“

Silvesternacht 1986/87 im Leipziger Hotel Astoria – eine Geschichte über Staatsgäste aus Ost und West, DEFA-Produzenten, Prostituierte, Lebensmittelengpässe, Devisenhandel und das Tschernobylunglück. Und eine Geschichte über die Parallelwelt der Stasi – mit Tonbandgeräten, Wanzen und IM-Berichten.

Alina Cyranek realisiert Filme, in denen Themen wie Vergänglichkeit oder Erneuerung in einem zeitgenössischen Kontext mit den Neuen Medien und sozialem Wandel verwoben werden. Ihre Kurzfilme liefen auf über 100 Festivals; ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm „Ein Haufen Liebe“ läuft aktuell im Kino.

Kirsten Loose – „Inbetweeners“

Mia ist 17 und passt weder in ihr spießiges Heimatkaff, noch in Kleidergröße 36. Jules ist bisher nur in der Theorie lesbisch. Flo wird unberechtigt für schwul gehalten und Schul-Beau Elyas findet Mia besser, als er zugeben kann. – Eine Web-Serie über das Erwachsenwerden, Erwartungsdruck und die Kunst, darauf zu pfeifen.

Kirsten Loose ist Drehbuchautorin, Dramaturgin und Audience Designerin. Sie arbeitet u. a. für die „Lindenstraße“, deren Creative Producerin sie von 2007 bis 2016 auch war, und für die filmstiftungsgeförderte Webserie „Lampenfieber“.

Daniel Huhn – „Naunynstraße 100“

Ein Haus, eine Geschichte, 100 Jahre. Im Web-Kammerspiel „Naunynstraße 100“ scrollt sich der Zuschauer durch die Lebenswelt der Bewohner: jedes Stockwerk aus einer anderen Zeit. Die innovative Erzählform greift aktuelle Debatten um Zuwanderung und Stadtwandel auf und macht Vergangenheit erlebbar. War früher wirklich alles anders?

Daniel Huhn ist Filmemacher und Journalist. Während seines Geschichts- und Politikstudium hat er sich intensiv mit Migrationsgeschichte befasst. Viele Eindrücke daraus bringt er nun in seine filmischen Arbeiten und transmedialen Erzählungen ein. Das erste Konzept zu diesem Projekt wurde beim Fritz Gerlich Preis 2016 ausgezeichnet.

Anna Mönnich – „Rosemaries Celebration“

Erinnerungslos wachst du auf. Was ist passiert? Körperlos schwebt dein Geist neben deinem Körper. Dunkle Familiengeheimnisse entblättern sich. Eine Serie in 360°

Anna Mönnich ist Regisseurin und Autorin. Sie ist Gründungsmitglied im Lagerfeuer Writers‘ Room, wo sie zu viert gemeinsam nach dem nordamerikanischen Prinzip Geschichten entwickeln.
Die NRW Filmstiftung hat sie gefördert, die UFA ein Serienkonzept optioniert, projektgebunden werden sie von der Agentur „Above the Line“ vertreten.

Anastasia Vinokurova – „Lost in Russia“

30 Millionen Russen werden vermisst… von den Finanzbehörden. Doch arm sind diese Leute nicht – sie gehören der Schattenwirtschaft an. In den kleinen Garagen, die man überall in Russland findet, werden große Geschäfte gemacht…

Anastasia Vinokurova ist Autorin, Filmemacherin und Produzentin. Sie ist in Moskau geboren und aufgewachsen. Nach dem Studium der Laser-Physik an der Moskau Lomonossow-Universität kam sie nach Berlin. Dort studierte sie audiovisuelle Medien an der TFH Berlin. 2009 gründete sie die Osteuropa Medienproduktion in Köln, eine Produktionsfirma mit Fokus auf Osteuropa. Die Gründung wurde vom Mediengründerzentrum NRW gefördert. Ihr Film EIN KLEMPNER FÜR TAUSEND SEELEN (58’, BR) wurde für den Grimme Preis 2013 nominiert.

Niklas Nau – „Utopia“

Brexit, „America First“ und autokratische Tendenzen überall: Der Traum von Demokratisierung und globalem Zusammenwachsen scheint im Scheitern begriffen. Doch einige Menschen wollen sich damit nicht abfinden, und werfen diesem Trend ihre ganz eigenen politischen Utopien und Träume entgegen. Im transmedialen Projekt “Utopia” begleiten wir sie bei ihren Versuchen, diese Träume zu realisieren und versuchen mit den Usern zusammen herauszufinden, wie das Zusammenleben der Zukunft aussehen könnte. 
Nach dem Konfliktforschungs-Studium in London und kurzen Ausflügen in die Welt der NGOs und Think-Tanks ist Niklas Nau heute Filmemacher- und Journalist. Er arbeitet vor allem für den Bayerischen Rundfunk.